Schreiben von A. Heitmann
an den Rosenhof Ahrensburg, März 2008
Sehr geehrter Herr Solbisky,
bei meinen Unterlagen finde ich einen Brief, den ich schon vor zwei Jahren circa an Sie geschrieben, aber niemals geschickt habe. Das will ich heute nachholen. Ich füge hinzu, dass sich an meiner Einstellung und an der Gesamtbeurteilung nichts geändert hat. Ja, sie ist in der Zwischenzeit noch bestätigt und weiter vertieft worden.
Mit freundlichen Grüßen
A. Heitmann
Sehr geehrter Herr Solbisky,
sehr geehrte Herren.
Seit gut einem Jahr lebe ich jetzt hier im Rosenhof. Sicher brauche ich Ihnen nicht sagen, dass es mir leichtgefallen ist, die Eigenständigkeit und völlige Unabhängigkeit eines Hauses und dann einer Wohnung aufzugeben, um hierher zu kommen. Zusammengefasst vorweg: ich bereue es nicht! Ich habe mich eingelebt, und von mentalen Rückfällen abgesehen, fühle ich mich wohl. Alles was das Haus bietet bewundere ich und habe dabei erst einen Teil in Anspruch genommen oder mich daran beteiligt. Aber schon der Alltag und der ganz normale Tagesablauf sind so harmonisch und wird von allen Mitarbeitern so freundlich und fürsorglich begleitetet, dass ich mich „zu Hause fühle“. Jede Frage wird zuvorkommend beantwortet, und jede Bitte erfüllt.
Lassen Sie mich ein Wort über unsere Serviererinnen sagen. Natürlich ist es ihr Beruf, allerdings anstrengend, und der Tag ist lang. Hinter jeder Betreffenden, ob Damen oder Herren, sehe ich einen Menschen mit menschlichen Problemen, mit Familie, vielleicht auch mit Sorgen. Sie alle sind immer freundlich, liebenswürdig und hilfsbereit. Bewundernswert ihr Namensgedächtnis. Die herausragenden Eigenschaften aller Damen wurden für mich besonders deutlich am 30.12.2005, an meinem Geburtstag. Und jetzt schließe ich Küche und Restaurantleitung mit ein. Von der Planung, der Vorbereitung, bis zum Ablauf, alles war exzellent.
Sicher, der Rosenhof ist ein Wirtschaftsunternehmen mit entsprechenden Zielen. Nur, es kommt auf die Verpackung an. Sie ist wohltuend menschlich und um jeden Einzelnen bemüht.
Danke, und so bin ich mit herzlichen Grüßen
A. Heitmann
