Schreiben von Helmuth Fink
an den Rosenhof Großhansdorf 1, vom November 2007
Sehr geehrter Herr Grochtdreiss,
Ihre Frage, wieso Rosenhof, möchte ich hiermit beantworten:
Der Entschluss
Allein, in dunkler Nacht: ein Sturz. Ich komme nicht hoch. Vergebliches Bemühen, stundenlang bis Nachbarn helfen. Was, denkt man, ist zu tun? Wochenlange Überlegungen!
Eine Hilfskraft anfordern zur ganztägigen Betreuung? Altersheim? Versuch einer Endlösung.
Da kommt der rettende Gedanke: Rosenhof. Dort hat vor Jahren eine alte Tante gewohnt, die dort glückliche Tage bis zu ihrem seligen Ende verlebt hat. Freunde, Familie raten zu.
Ich nehme die Gelegenheit wahr, Probewohnen zu können. 10 Tage lang. Danach steht es fest, Rosenhof und nichts anderes. Das Wohnlichste aus meinem Heim siedelt über ins große Einzimmer-Appartement und jeder Besucher sagt spontan: Wie schön hast Du es und wie gemütlich!
Ich selber genieße es und erlebe hier stündlich, wie wichtig: DER ENTSCHLUSS
Herzliche Grüße
Ihr Helmuth Fink
