Frankfurter Allgemeine Zeitung
Freitag, 25. Januar 2008
Wohnen und Pflege im Alter
Stilvoll, gemütlich, familiär
Wohnen wie im exklusiven Hotel
Der Kamin knistert. Das Licht ist dezent und doch geradezu festlich. Jagdszenen bebildern die Wände, gehoben ist die Ausstattung der großzügigen Räumlichkeiten in Gold-, Weiß- und Pastelltönen.
Stilvolle Gemütlichkeit verspricht das Entree und das wohlige Gefühl, in einem traditionsreichen Kurhotel aufgehoben zu sein, stellt sich ein. Der Rosenhof steht nicht umsonst im Ruf, eine Wohnanlage für Senioren zu sein, die Hotelcharakter hat. Natürlich tragen dazu nicht nur die Einrichtung, der Empfang und die Säle bei, die allerlei gesellschaftlichen Ereignissen angemessenes Domizil bieten. Namhafte Politiker und Künstler geben sich hier ein Stelldichein.
Und auch Freunde der ausgesuchten Küche haben ihre Freude „Am Weißen Berg 7“: Pochiertes Seelachsfilet, Wiener Rostbraten mit Burgundersoße oder Mandel-Amarettini-Mousse laden ebenfalls zum Verweilen in dem Schönberger Haus ein, das am Waldrand gelegen , seit 23 Jahren zu 100 Prozent belegt ist. Hier trifft sich nicht nur der Bridge-Club und die Doppelkopfrunde. Auch die Freunde des Canasta finden Gleichgesinnte. „Die fröhliche 9“ macht ihrem Namen beim Kegeln alle Ehre. Und der Singkreis gehört so fest zu den Freizeitaktivitäten wie der Wandertreff. Sogar der Wochenmarkt errichtet im Rosenhof seinen Stand. Ein Brillen- und Hörgeräte-Service, die Apotheke, der Juwelier, ein Wäscheservice und das Blumenfachgeschäft kommen mit ihren Angeboten ins Haus. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Konzerte und Festlichkeiten sowie die öffentliche Gastronomie des Rosenhofs, die für Publikumsverkehr und rege Kontakte sorgen. Bei täglich frischem Kuchen steht das gesellschaftliche Leben der Bewohner ganz offensichtlich im Mittelpunkt gerade so, wie sich das die Initiatoren der Rosenhof-Seniorenwohnanlagen gedacht hatten, als sie 1972 in Großhansdorf bei Hamburg den Grundstein für das erste Haus legten. Hier wohnen Persönlichkeiten und ihren Bedürfnissen wird Rechnung getragen. Das Leben auch oder gerade im Alter, wenn all die Pflichten getan sind hat viele Facetten. Lieb geworden ist manche Gewohnheit. Und so verfügt jeder Rosenhof über eine eigene Bibliothek, ein Musikzimmer namens „Weißer Salon“, einen Billardraum, ein Wellness-Schwimmbad, Gymnastikräume, eine hauseigene Pflegeabteilung und parkähnliche Gartenanlagen. Hinzu kommen gewerbliche Anbieter wie Physiotherapie, Friseur-, Kosmetik- und Fußpflege-Studio, sowie eine Bankfiliale. Im Haus haben Internist und Praktische Ärzte ihre Praxisräume. Hol- und Bringdienste bereichern das umfassende Versorgungs- und Dienstleistungsangebot.
Die persönliche Betreuung, der freundliche Gruß am Morgen, die Anteilnahme, die kleine Geste der Aufmerksamkeit, das richtige Wort zur richtigen Zeit, die individuelle Pflege gehören genauso zur Philosophie des Hauses wie das Einzel-Gespräch mit den diätisch geschulten Köchen wegen diverser Allergien. 80 Beschäftige sorgen sich dauerhaft um das Wohl der 323 Bewohner (inklusive jener im Pflegebereich) des Kronberger Rosenhofs, das über 264 Appartements verfügt, die ein oder bis zu vier Zimmer haben. Die Bewohner können wählen, ob sie auf 32 Quadratmetern leben oder bis zu 136 Quadratmeter beziehen möchten. Ausgestattet sind die Appartements seniorengerecht mit Balkon oder Terrasse, Küche oder Kitchenette mit Kühlschrank, Herd und Spüle, Badezimmer, Einbauschrank, Teppichboden, Kabelfernsehen, Notrufeinrichtungen, Abstellraum.
Und wer sich für eine der Liebhaber-Wohnungen unter dem Dach des Rosenhofs mit Traumblick auf den Kronberger Stadtwald entscheiden möchte, für den versetzt Michaela Müller sogar ganze Wände. Denn, so der Standpunkt der Abteilungsleiterin des Kronberger Hauses, warum sollen Menschen, die ihr Leben in einer bevorzugten Lage gewohnt haben, plötzlich auf Komfort und persönliches Ambiente verzichten? Also werden lokale Handwerker beauftragt, den Wünschen der künftigen Bewohner auch Farbe zu verleihen.
Im monatlichen Preis enthalten sind Betriebskosten (ohne eigenen Strom, Telefon), mehrgängige Mittagsmenüs, wöchentliche Reinigung der Wohnung, regelmäßige Fensterreinigung, Wartung, Instandhaltungen, Interessengruppen, Freizeitgestaltung, Betreuung durch die Hausdamen, 24-Stunden-Rufbereitschaft des hauseigenen Pflegedienstes, Wachdienst, Nutzung der Gesellschaftsräume, der Bibliothek, des Schwimmbades.
Wer die Seniorenwohnanlage kennen lernen möchte, hat die Möglichkeit, ein Probewohnen im Gästezimmer zu buchen. Persönliche Ansprechpartner unter Telefon (06173) 934450, im Internet gibt es Informationen unter www.rosenhof.de.
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