Ahrensburger Markt, November 2008
Diese Schüler lernen gerne noch etwas dazu - Großzügige Spende für das Realschulprojekt "Extrabildung"
Großhansdorf (kr) - Die Großhansdorfer Seniorenwohnanlagen Rosenhof 1 und Rosenhof 2 spendeten kürzlich 5.337 Euro für das Projekt "Extrabildung" der Großhansdorfer Friedrich-Junge-Realschule (FJR). Die Spendenübergabe fand im Rosenhof 2 im Rahmen einer gemütlichen Plauder- und Imbissstunde mit Vertretern der beiden Heimbeiräte und den beiden Direktoren Sebastian Nimmesgern (Rosenhof 2) und Michael Schröer (Rosenhof 1) statt.
Das Geld war durch aufgestellte Spendenboxen während Veranstaltungsreihen zusammengekommen; im Rosenhof 1 waren dies Tanztees, im Rosenhof 2 waren dies Literaturstunden, bei denen Bücher mit Prominenten vorgestellt wurden - unter anderem war auch Björn Engholm dabei. "Die dabei gespendete Summe haben wir noch aufgestockt mit Geld aus der Erbschaft unseres verstorbenen Bewohners Dipl.-Ing. Hans Reinhold", erklärte Sebastian Nimmesgern die stattliche Höhe des Spendengeldes.
"Die Entscheidung das Geld der Friedrich-Junge-Realschule für ihr beispielhaftes Projekt "Extrabildung" zu spenden, haben wir aus Überzeugung getroffen, da wir auch sonst gerne den Kontakt zwischen Alt und Jung pflegen. So machen auch immer wieder Schüler hier im Hause Praktika, schließlich können wir im Rosenhof viele Berufsfelder bieten, unter anderem in den Bereichen Pflege, Gärtnerei und Sekretariat."
Die Spende nahm dankend und hocherfreut FJR-Schulleiterin Sabina Cambeis und ihre beiden Schülerinnen Anna Tessmer (16) und Nina Ahrens (15) entgegen. Die beiden Zehntklässerinnen sind Schülervertreterinnen und im Planungsgremium "Extrabildung" der Friedrich-Junge-Realschule und hatten dieses Projekt, das jetzt im fünften Jahr an der Schule stattfindet, den Rosenhofbewohnern anschaulich und lebendig - und offensichtlich auch überzeugend - vorgestellt. "Unser Projekt Extrabildung beinhaltet eine Fülle von Möglichkeiten, eigene Fähigkeiten einzubringen und Talente zu entdecken", so Sabina Cambeis. "Die Freude am Lernen wird dadurch geweckt, dies schlägt auch positiv auf den Schulunterricht zurück."
Das Projekt wird nachmittags in Arbeitsgemeinschaften (AG´s) durchgeführt mit ehrenamtlichen Erwachsenen, die ihre eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen an die jungen Menschen gerne weitergeben. "Jeder FJR- Schüler und jede FJR-Schülerin der Klassen fünf bis neun verpflichtet sich für ein Jahr zur Teilnahme an mindestens einer AG" - so lautet die offizielle Schulregelung. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass diese "Extrabildungs"-AG´s so beliebt sind, dass die meisten Schüler mehrere belegen und mit Begeisterung dabei sind. Die Vielfältigkeit und die Anzahl der angebotenen AG´s ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. So werden in diesem Schuljahr 37 AG´s angeboten aus den Bereichen Sport, Kunst, Forschung und soziales Engagement, zum Beispiel die AG´s Literaturwerkstatt "Leselust", Experimentieren in der Welt der Physik, Tischtennis, Golf, Schülerschlichtung und "Tippen wie die Profis".
