Schreiben von Erna Katharina Uden an den Rosenhof Hamburg, Mai 2007
Dem Rosenhof – meinem trauten Zuhause
Anlässlich des 18. Geburtstages im Mai 2007
Direktor Läufer – das sei gewiss –
Der „Boss“ vom Rosenhofe ist.
Und wem die Jugend am Verblassen,
der kann sich hier verwöhnen lassen.
Drum werden heute – was nicht verkehrt –
Der Chef und seine Crew geehrt!
Das Sekretariat:
Hier wirkt in seiner Arbeitsklause
Der große Meister uns’res Hauses.
Doch das allein würd’ nicht genügen,
soll sich ein Rad ins and’re fügen:
Zwei Damen er zur Seite hat,
dass alles wie am Schnürchen klappt.
Und was sich dort im Stillen tut,
dafür wär’ schon ein Beifall gut.
Alsdann durchwandeln wir die Halle –
Gar sanft umspielt von edlem Schalle –
Auch mal ein Sittichschrei daneben,
doch das vermittelt echtes Leben.
Bei Bildschirm, Blumen, Telefon –
Dort findet man
Die Reception:
Vier Damen sind uns hier vertraut,
voll Charm und Schick und gut gebaut,
die jederzeit ein off’nes Ohr
mit viel Geduld und viel Humor.
Und folgt ein Fest im Jahreslauf,
Dann treten sie als „Künstler“ auf:
In Glanz und Schmuck – man glaubt es kaum –
Erstrahlt dann prächtig jeder Raum.
Das ist ’ne Freude, und – zugegeben –
Es lässt sich hier vorzüglich leben!
Doch was wäre wohl ein Tag
ohne des Lukullus’ Macht,
dessen Freuden wir gern teilen
und täglich froh zu Tische eilen.
Hier wirkt Herr B. – wie uns bekannt –
Mit Dame P. als rechte Hand.
Und ER verzaubert’, wie gesagt,
uns schon so manchen Feiertag.
Der Küche und dem Restaurant
Gebühret drum besond’rer Dank –
Samt all’ den fleiß’gen, treuen Bienen,
die servieren und bedienen –
mit Nachsicht und lächelndem Gesicht,
denn immer einfach ist das nicht.
Zwei gute Geister für Park und Heim,
die sollen nicht vergessen sein.
Und niemand würde – wie wir wissen –
diese beiden gerne missen.
Denn dann wär’ manches – das sei betont –
nicht so gepflegt – und ungewohnt.
Und eine Dame möchte’ ich noch nennen,
die bereits wir lernten kennen
und wechselten manch gutes Wort,
bevor wir zogen an diesen Ort.
Sie hat uns einfühlsam betreut,
und der Entschluss ward nicht bereut.
Nur fehlen noch in dem Getriebe
Die „weißen Engel“ – voll Menschenliebe –
Die hilfreich Tag und Nacht sich regen,
um zu betreuen und zu pflegen.
Und wieviel Kraft dazu gehört,
das ist fürwahr bewundernswert.
Jetzt sind sie alle mal erschienen,
die diesem schönen Hause dienen.
Drum wünsch’ ich nun zum Jahresfeste
dem Rosenhof das allerbeste.
Und möge in den Folgezeiten
ihn stets ein guter Stern begleiten.
Frau Erna-Katharina Uden
Bewohnerin B1/43
